Satzung

 

Satzung des Vereins Fachschaft Zahnmedizin

 

 § 1 Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen "Fachschaft Zahnmedizin" .Er hat seinen Sitz in Tübingen und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Tübingen eingetragen.

 

§ 2 Zweck

Zweck des Vereins ist auf überkonfessioneller und überparteilicher Grundlage die Wahrnehmung der Interessen seiner Mitglieder unter Berücksichtigung fach- und hochschulbezogener Probleme, die Förderung geistiger, musischer und sportlicher Interessen, sowie die Beschaffung von Lehr- und Lernmitteln. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins und etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Zuwendung von unangemessenen oder unverhältnismäßigen Vergütungen an Mitglieder oder dritte Personen ist ausgeschlossen.

 

§ 3 Geschäftsjahr

Als Geschäftsjahr gilt die Zeit vom 1. April bis zum 31. März. Als Studienhalbjahr gilt die Zeit vom 1. April bis zum 30. September, bzw. die Zeit vom 1. Oktober bis zum 31. März.

 

§ 4 Mitgliedschaft

Mitglied kann jeder in der Fachrichtung Zahnmedizin an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen immatrikulierte Student werden. Der Eintritt in den Verein erfolgt mit Abgabe des Anmeldeformulars und einer Immatrikulationsbescheinigung bei der Vorstandschaft.

Die Mitgliedschaft erlischt:

a) durch Tod

b) durch Austritt; dieser kann nur durch schriftliche Erklärung erfolgen

c) durch Exmatrikulation aus der Eberhard-Karls-Universität Tübingen

d) durch Ausschluss aus dem Verein; dieser kann vom Vorstand nur beschlossen werden

•   bei Beitragsrückstand von mehr als 1 Jahr, trotz 2-maliger Mahnung

•   bei fehlendem Immatrikulationsnachweis von mehr als 1 Jahr

•   bei grobem oder wiederholtem Verstoß gegen die Vereinssatzung, bei unehrenhaftem oder einsschädigendem Verhalten.

•   bei wiederholtem unentschuldigtem Fernbleiben der Sitzungen.

Der Ausschluss ist durch einen eingeschriebenen Brief mitzuteilen.

 

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Jedes Mitglied des Vereins ist berechtigt an der Willensbildung im Verein durch Ausübung des Antrags-, Diskussions- und Stimmrechts an der Mitgliederversammlung teilzunehmen. Alle Mitglieder sind berechtigt die Einrichtungen des Vereins zu benützen.

Die Mitglieder sind an die Satzung und an die Beschlüsse der Organe des Vereins gebunden. Sie sind verpflichtet den festgesetzten Beitrag zu zahlen und zu Beginn eines jeden Studienhalbjahres einen Immatrikulationsnachweis zu erbringen.

  

§ 6 Beitrag

Den Beitrag setzt die Mitgliederversammlung fest. Der Beitrag ist zu Beginn eines jeden Studienhalbjahres im voraus fällig.

  

Organisation des Vereins

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

-          die Mitgliederversammlung

-          der Vorstand

-          der Beirat

 

§ 8 Die Mitgliederversammlung

Zusammensetzung

Alle Mitglieder des Vereins bilden die Mitgliederversammlung. Die Mitgliederversammlung ist bei Anwesenheit von mindestens 10 % der Vereinsmitglieder beschlussfähig.

Einberufung

Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Studienhalbjahr einzuberufen.

Wenn nötig kann eine außerordentliche Mitgliedsversammlung einberufen werden, dies muss geschehen wenn mehr als 10 % aller Mitglieder des Vereins es verlangen. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand mittels Aushang im "Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde" der Universität Tübingen, bzw. per eMail an alle Mitglieder oder durch Ankündigung auf der Homepage des Vereins.

Die Einberufungsfrist beträgt mindestens eine Woche.

 

Beschlussfassung

Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienen Mitglieder, abzüglich der Stimmenthaltungen und ungültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Übertragung des Stimmrechtes ist nicht zulässig.

 

Zuständigkeit

Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:

-          die Wahl des Vorstandes

-          die Änderung der Satzung

-          die Feststellung und Genehmigung der jährlichen Kassenberichte

-          die Entlastung des Vorstandes

-          die Ernennung von Ehrenmitgliedern

-          die Beschlussfassung über Anträge von grundsätzlicher Bedeutung

-          die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung

-          die Festsetzung des Mitgliedbeitrages und der Anmeldegebühr

 

 § 9 Der Vorstand

Zusammensetzung

Dem Vorstand gehören an:

-          die beiden 1. Vorsitzenden

-          die beiden 2. Vorsitzenden

-          der Kassier

-          der Schriftführer

-          die Referenten für Freizeitgestaltung und kulturelle Angelegenheiten

Bestellung

Die Mitglieder des Vorstandes werden in der ordentlichen Mitgliederversammlung des Sommer-Studienhalbjahres für ein Jahr gewählt und bleiben bis zur nächsten Neuwahl im Amt.

Dabei soll bei der Wahl der Vorsitzenden darauf geachtet werden, dass je zwei Vorsitzende dem vorklinischen, bzw. dem klinischen Studienabschnitt zugehörig sind.

 

Aufgaben

Dem Vorstand obliegt die Geschäftsleitung, die Ausführung der Vereinsbeschlüsse und die Verwaltung des Vereinsvermögens. Soweit erforderlich regelt er den Ablauf des Vereinslebens, sowie die einzelnen Vereinsfunktionen durch eine Geschäftsordnung.

Die 1. Vorsitzenden, bei deren Verhinderung die 2. Vorsitzenden, berufen und leiten die Mitgliederversammlung. Wenn erforderlich können sie zu bestimmten Anlässen den Beirat zu Sitzungen der Vorstandschaft hinzuziehen. Der Beirat hat nur beratende Stimme. Dem Vorstand steht das Recht zu, Geldausgaben zu bewilligen und zur Bearbeitung von Sonderaufgaben Ausschüsse einzusetzen. Der Vorstand ist berechtigt, ein Vereinsmitglied zur Vornahme von Rechtsgeschäften und Rechtsverhandlungen jeder Art für den Verein zu ermächtigen.

Zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung sind gemeinsam einer der 1. Vorsitzenden und ein weiteres Vorstandsmitglied berechtigt.

Der Kassier ist für die Kassenführung des Vereins verantwortlich; er erstellt die Jahresbilanz samt Gewinn- und Verlustrechnung und hat der Mitgliederversammlung den Kassenbericht zu erstatten. Der Kassierer kann nach Mehrheitsbeschluss des Vorstandes mit der eigenständigen Verwaltung des Vereinsvermögens beauftragt und hierzu legitimiert werden. Die Legitimation ist in schriftlicher Form zu dokumentieren.

Den Kassenbericht und die Unterlagen hierzu prüfen jeweils mindestens zwei von der Mitgliederversammlung gewählte Revisoren. Der Schriftführer hat über die Mitgliederversammlung Protokoll zu führen, das von ihm und dem Leiter der Versammlung zu unterzeichnen ist.

 

§ 10 Der Beirat

Aufgabe
Aufgabe dieses Gremiums ist es die Fachschaft in Ihren finanziellen, juristischen und wirtschaftlichen Interessen zu unterstützen. Des weiteren hilft der Beirat bei der Erstellung eines Seminarangebots und der Bereitstellung von Referenten.


Bestellung und Zusammensetzung
Der Vorstand wählt den Beirat durch einfache Mehrheit der anwesenden
Vorstandsmitglieder. Der Beirat besteht aus drei Personen, wovon zwei
approbierte Zahnärzte sind und eine Person dem Finanzsektor angehört.

 

Abwahl und Neuwahl
Die Neuwahl erfolgt durch Ausscheiden eines Beirats-Mitglieds.
Die Abwahl eines Beirats-Mitglieds setzt die Einstimmigkeit des gesamten Vorstands voraus. Sie erfolgt insbesondere bei einem  Verstoß gegen die  Interessen der Fachschaft durch grobe Pflichtverletzung.


Rechte
Dem Beiratmitglied des Finanzsektors steht das Vertretungsrecht bei Verhandlungen und Verträgen mit Sponsoren hinsichtlich der wahrzunehmenden Aufgaben zu.

 

Konkurrenzschutz
Der Beirat wird dadurch geschützt, indem Konkurrenten, die gleiche Leistungen
anbieten, die er selbst oder durch dritte in gleicher Weise erbringen kann, keinen Zutritt finden. Auch dürfen Adressen der aktuellen Studenten oder ehemaligen Studenten nicht an Personen weitergegeben werden, die oben genannten Konkurrenten angehören.

 

Einberufung
Die Beirats-Vorstandsversammlung ist mindestens einmal im Studienhalbjahr
einzuberufen. Das Treffen dient der Optimierung der gemeinsamen Ziele und gegenseitige in Kenntnis Setzung  über die laufenden und zukünftige Vorgänge.

  

 

§ 11 Die Revisoren

Zusammensetzung und Bestellung

Die Mitgliederversammlung wählt mindestens 2 Revisoren für die Dauer von 1 Jahr.

Aufgaben

Die Revisoren überprüfen die wirtschaftliche Führung, insbesondere die Buchführung die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung und erstatten der Mitglieder- Versammlung darüber Bericht. Sie beantragen die Entlastung des Vorstandes.

 

§ 12 Wahlmodus

Die Vorstandswahl findet in allgemeiner, freier und geheimer Wahl statt. Wahlen oder Beschlussfassungen erfolgen mit einfacher Mehrheit.

 

§ 13 Schlussbestimmungen

Satzungsänderung

Eine Satzungsänderung durch die Mitgliederversammlung ist nur möglich bei Zustimmung von 3/4 aller Anwesenden Mitglieder.

 

Vereinsauflösung

Der Verein kann aufgelöst werden, wenn aus diesem Grund die Gesamtvorstandschaft mit 2/3 Mehrheit eine Mitgliederversammlung hierfür einberuft und diese Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit der anwesenden Mitglieder die Auflösung beschließt, oder wenn sein Zweck weggefallen ist.

Im Falle der Auflösung des Vereins, oder bei seines bisherigen Zweckes, fällt das Vermögen des Vereins, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt, an das Deutsche Rote Kreuz, mit der Auflage, das erhaltene Vermögen ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden.

Zu den eingezahlten Kapitalanteilen und geleisteten Sacheinlagen gehören nicht Mitgliederbeiträge und Spenden.

Im Rahmen der weiterführenden Vermögensverwendung liegt auch eine Übertragung des übernommenen Vereinsvermögens auf einen neu entstehenden Verein, der in seiner Zielsetzung der des aufgelösten Vereins entspricht.

 

Inkrafttreten der Satzung

Die Satzung tritt in der vorliegenden Form mit Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Tübingen in Kraft.

Tübingen, 25.11.13